Bildungsberatung

Die Bildungsberatung soll dazu beitragen, das verfassungsmäßig garantierte Recht des jungen Menschen eine seiner Begabung entsprechende Erziehung und Ausbildung zu verwirklichen und ihn in der Entfaltung seiner Persönlichkeit zu unterstützen.
Erster Ansprechpartner der Eltern in Fragen der Ausbildung und Erziehung ihrer Kinder ist grundsätzlich jede Lehrkraft, die Klassleitung, danach ggf. auch die Schulleitung.

An unserer Schule übernehmen die Studienräte im Förderschuldienst Herr Martin Pruß und Herr Engelhardt die Aufgaben des Beratungslehrers. Sie sind für alle Schüler und deren Familien zuständig. Die Sprechzeiten sind im Schulhaus ausgehängt. Telefonisch können Sie sie über die Verwaltung der Schule erreichen.

Schüler, Eltern und auch Lehrkräfte können sich in einem Gespräch unabhängig voneinander direkt an die Beratungslehrkraft wenden. Um dem Erziehungsrecht der Eltern Rechnung zu tragen, erfolgen bei Minderjährigen personenbezogene Beratungen grundsätzlich in Abstimmung mit den Erziehungsberechtigten. Die Beratungen sind vertraulich, neutral und unvoreingenommen. Beratungslehrkräfte sind im Rahmen ihrer Dienstvorschriften zur Verschwiegenheit verpflichtet. 

Wir arbeiten als Schule in einem sehr differenzierten Netzwerk mit anderen Einrichtungen zusammen. Die Beratungslehrkraft nimmt von Fall zu Fall Kontakt mit anderen Personen oder Institutionen auf, die an der Erziehung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen mitwirken (z.B. mit der staatlichen Schulberatungsstelle, mit Erziehungsberatungsstellen, Drogenberatungsstellen, Berufsberatung u.a.).  

Schwerpunkt der Aufgaben ist die Schullaufbahnberatung, d.h. die Information und Beratung von SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen über die geeigneten Bildungsgänge. 

Die Beratungslehrkraft berät Eltern und Schüler bei der Entscheidung, welcher Schulabschluss angestrebt werden soll. Sie informiert über Fragen, die die spätere Berufswahl bzw. Berufsvorbereitung betreffen und über Möglichkeiten von einer Schulart zur anderen zu wechseln. 

Beratungslehrkräfte bei uns sind - wie alle Studienräte im Förderschuldienst - Lehrer, die dazu ausgebildet und berechtigt sind, Intelligenztests und andere diagnostische Verfahren durchzuführen, um z.B. Eltern bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten ihrer Kinder beraten zu können.  Vor jedem Test, vor jeder Untersuchung werden die Eltern um ihr Einverständnis gebeten. Sie führen Aufzeichnungen über ihre Tätigkeit und erstellen bei Bedarf pädagogisch-psychologische Gutachten. Über die Ergebnisse von Untersuchungen werden die Eltern in einem Gespräch informiert. 

Zusammenfassend soll festgehalten werden, dass die Arbeit des Beratungslehrers an der Schnittstelle von Schülerin oder Schüler, Elternhaus und Schule stattfindet. Im Mittelpunkt steht dabei das Wohl der Schüler.  

 

Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung Nürnberg
Bertha-von-Suttner-Straße 29
90439 Nürnberg

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